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Richtiges Verhalten für die sichere Fahrt

Im Schulbus

Der Schulbus ist ein sicheres Verkehrsmittel. Noch sicherer wird die Fahrt, wenn die Schüler einige einfache Verhaltensregeln beachten.

Hier erfahren Sie, worauf Kinder bei der Busfahrt hingewiesen werden müssen, und durch welche Verhaltensweisen Gefahrensituationen gar nicht erst entstehen.

Sitzplätze nutzen


Sitzplätze sind nicht nur bequemer, sondern auch sicherer!

Auch wenn sich die Kinder während der Fahrt lieber direkt bei ihren Freunden aufhalten möchten: Der sicherste Platz im Bus ist der Sitzplatz. Sofern also noch Sitzplätze frei sind, sollen Kinder diese nutzen. Das hat den weiteren Vorteil, dass zu- und aussteigende Kinder sich nicht durch einen vollen Gang drängen müssen.

Daraus folgt auch, dass Sitzplätze nicht für zusteigende Freunde freigehalten oder gar durch Schultaschen belegt werden. Und am besten wird der Sitzplatz zum Aussteigen erst verlassen, wenn der Bus an der Haltestelle gestoppt hat.

Sicherer Halt bei Stehplätzen


Richtig festhalten! (Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken!)

In Kurven und bei Bremsmanövern können Kräfte auftreten, die die Kinder ohne sicheren Halt nicht mehr abfangen können. Um sich nicht bei Stürzen im Bus zu verletzen, müssen Kinder lernen, sich gut an den angebrachten Haltevorrichtungen festzuhalten, wenn alle Sitzplätze belegt sind.

Zu einem guten Halt gehört auch, die Schultasche vom Rücken zu nehmen und zwischen die Beine auf den Boden zu stellen, sodass niemand beim Ein- oder Aussteigen behindert wird. Aus dem gleichen Grund können die Bereiche der Ein- und Ausgänge nicht als Stehplätze verwendet werden. Außerdem dürfen sich Kinder nicht gegen die Türen lehnen.

Wohin mit der Schultasche?


Eine Schultasche kann zur Stolperfalle oder zum Wurfgeschoß werden!

Schultaschen gehören weder auf die Sitzplätze noch mitten in den Gang. Taschen auf Sitzplätzen blockieren diese nur, sodass andere Kinder sie nicht nutzen können. Bei einer scharfen Bremsung können sie außerdem durch den Bus rutschen. Kinder, die einen Sitzplatz haben, stellen die Tasche entweder vor sich auf den Boden oder nehmen sie auf den Schoß.

Kinder, die im Gang stehen, stellen die Tasche auf den Boden zwischen ihre Beine. Dadurch behindert die Tasche niemanden beim Ein- bzw. Aussteigen und auch bei einem Bremsmanöver ist sie sicher aufgehoben.

Gefahrenbremsung

Vollbremsung

Kinder möchten sich nach der langen Sitzerei in der Schule vielleicht die Beine vertreten oder mit Freunden zusammenstehen. Erläutern Sie Ihren Schülern, warum es dennoch sicherer ist, freie Sitzplätze zu nutzen und bei Stehplätzen sicheren Halt zu suchen. Denn wenn der Bus abrupt bremsen muss, treten oft Fliehkräfte auf, die Kinder, die sich nicht richtig festhalten, nicht mehr abfangen können. So kann es möglicherweise zu gefährlichen Stürzen kommen.

Aus dem gleichen Grund sollten Schultaschen nicht einfach im Gang herumstehen. Wenn Kinder sitzen, gehören die Taschen vor ihnen auf den Boden oder auf den Schoß, bei Stehplätzen sollte die Tasche sicher zwischen die Beine gestellt werden. So rutschen sie bei scharfen Bremsmanövern nicht durch den Bus.

Mit festem Halt sicher ankommen - Didaktischer Vorschlag zum Themenbereich „Verhalten im Bus“

Busfahren ist sicher. Damit die Fahrt auch ohne Sitzplatz sicher bleibt, müssen sich die Kinder und Jugendlichen gut festhalten. Außerdem dürfen sich keine Stolperfallen im Bus befinden. Im didaktischen Vorschlag zu diesem Themenkomplex wird Schülern anschaulich vermittelt, warum es für ihre eigene Sicherheit wichtig ist, sich gut festzuhalten.

Die Schüler sollen nach dieser Lerneinheit ...

  • die Gefahren von plötzlichen Bremsmanövern während der Busfahrt nachvollziehen und benennen können.
  • selbstständige Regeln für richtiges Verhalten im Bus aufstellen und erklären können, warum diese Regeln für ihre Sicherheit wichtig sind.
  • benennen können, was es bedeutet, Rücksicht auf andere Fahrgäste zu nehmen.

Ausgearbeitete didaktische Vorschläge erhalten Sie gratis über den entsprechenden bdo-Landesverband. Dort wird man Sie auch gerne für die praktische Durchführung an ein Mitgliedunternehmen vermitteln.